Dies und das....

 

LA ENVIE ist französisch und bedeutet sowohl die „Lust“, das „Verlangen“ als auch der „Neid“, dem zweifelsohne erotisch aufgeschlossene Menschen immer wieder ausgesetzt sind. Doch dieser hat in den Räumlichkeiten des LA ENVIE nichts zu suchen.

 

Die Bauphase wurde fotografisch dokumentiert, wer Interessen an den Bauarbeiten hat, kann sich die Bilder und Berichte weiter unten ansehen:

Bilder vor dem "Richtfest" gibt es hier !!!

Das Kuschelparadies mit Pärchenzimmer, Podest/Höhle und Wasserbett ist so gut wie fertig

zweites Bau WE erfolgreich und genüsslich abgeschlossen

Bilder von Darkroom

Bericht vom ersten Bauwochenende

BILDER vom Wochenende auf dem Bau

ERSTE BILDER DER BAUSTELLE

 

Waldeckische Landeszeitung vom 12.08.2004

So, oder leicht abgewandelt erschien der Artikel des GÖTTINGER TAGBLATTES in den meistenTageszeitungen zwischen Marburg und Hanover

Ex-PDS-Abgeordnete Heidi Lippmann betreibt Swingerclub in Simtshausen

Dessous und Darkroom statt Bundestag


von Matthias Heinzel und Ilse Stein
MÜNCHHAUSEN-SIMTSHAUSEN. Eine ehemals hochrangige Vertreterin der Partei des demokratischen Sozialismus hat in der Welt des real existierenden Kapitalismus einen beruflichen Neustart hingelegt. Heidi Lippmann, bis 2002 Göttinger PDS-Bundestagsabgeordnete und dort abrüstungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, führt im beschaulichen Simtshausen seit März einen Swinger-Club.

Mit viel persönlichem Einsatz, mit Pinsel und Maurerkelle, hat die PDS-Politikerin den alten Bahnhof von Simtshausen einer neuen Bestimmung zugeführt. " La Envie " (französisch: Lust/Verlangen) heißt der Swinger-Club an der Bundesstraße 252, direkt gegenüber von "Uschis Raststätte" gelegen. Im altehrwürdigen Bahnhof können Privatleute nun vielfältigen erotischen Interessen nachgehen, und das nicht immer mit ihrem mitgebrachten oder nicht mitgebrachten Partner.
Das Ganze findet wie so oft in der Provinz statt. Die Lippmannsche Vergnügungsstätte liegt zwischen Frankenberg und Marburg. 494 Einwohner leben in Simtshausen. " La Envie " bietet laut Selbstdartsellung im Internet "Swingerparties und Events im Herzen Hessens" - mit guter Verkehrsanbindung direkt an der B 252.
Die will die " La Envie "-Betreiberin unter anderem für pikante Ausflüge nutzen. So wird an einigen Sonntagen eine Bahnreise ins Pornokino nach Frankfurt angeboten. Sinniges Motto der Vergnügungsfahrt, ganz auf Neudeutsch: "Rail, watch and popp". Auch sonst sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Statt des üblichen Sado-Maso-Kreuzes hat die Chefin für Fesselspielchen "ein vielseitiges Gitter" installiert. Zu Ostern fand ein lustiges Eierfärben am lebenden Objekt statt.
Die Inhaberin scheint dabei den richtigen Ton getroffen zu haben. Ein Gast, der seinen Geburtstag im Erotik-Bahnhof gefeiert hatte, ließ "Heidi und Team" wissen: "War sehr schön, vor allem, dass die Chefin mit der Leitung das Treiben in die richtigen Wege leitet."
Der von innen eindeutig umgestalte Bahnhof solle jedoch nicht allein für Swinger-Partys zur Verfügung stehen, erklärte Lippmann auf Anfrage des Göttinger Tageblattes. Auch Geburtstagsfeiern und andere Veranstaltungen völlig unerotischen Inhalts könnten dort stattfinden, weil die Swinger-Bereiche von den anderen Räumen klar getrennt seien, betont die 47-jährige Jungunternehmerin.
Lippmann legt Wert auf die Feststellung, das Ganze habe "nichts mit Bordell oder Prostitution zu tun". Im Internet-Eingangsbereich wird zudem klargestellt, dass verbotene sexuelle Praktiken oder illegale Drogen nicht geduldet werden.
Sie habe ihre "Event-Agentur" gegründet, weil sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag aus privaten Gründen nach Nordhessen gezogen sei. "Dort habe ich versucht, ganz normal Arbeit zu finden, das ist aber maximal schwieri", sagt die gebürtige Göttingerin. Dann habe sie sich zum Schritt in die Selbstständigkeit entschlossen: "Die Idee einer Event-Agentur hatte ich schon länger."
Der Entschluss zur erotisch gefärbten Existenzgründung in der Provinz sei auch deshalb leichtgefallen, "weil die Behörden hier sehr entgegenkommend waren". Die Startphase sei zudem erfolgreich gewesen, "auch wenn wir noch lange keine schwarzen Zahlen schreiben".
Aus dem politischen Leben habe sie sich schon vor dem Start ihrer Unternehmerinnenkarriere weitgehend zurückgezogen, sagt Lippmann, die nach vier Jahren als Abgeordnete der Grünen im niedersächsischen Landtag im Jahre 1998 innerhalb weniger Monate zur PDS wechselte und von dieser für vier Jahre in den Bundestag geschickt wurde: "Ich bin einfaches PDS-Mitglied ohne Amt und ohne Pöstchen. Nach wie vor bin ich aber eine interessiert-kritische Beobachterin meiner Partei."


Maintower (hessisches Fernsehen) vom 13.08.2004

PDS-Abgeordnete eröffnet Swingerclub

Pralle Pos statt prüder Politik: das dachte sich auch Heidi Lippmann. Die 48-Jährige war nämlich jahrelang PDS-Abgeordnete im Bundestag und hat jetzt im beschaulichen nordhessischen Münchhausen-Simtshausen einen Swingerclub aufgemacht. Ihr Motto: "Make love not war".

Für ihren beruflichen Neustart hat Lippmann selbst Hand angelegt und den ehemaligen Bahnhof von Simtshausen seiner neuen, prickelnden Bestimmung zugeführt. Im altehrwürdigen Gebäude können Privatleute nun vielfältigen erotischen Phantasien nachgehen, und das nicht immer nur mit ihrem mitgebrachten oder nicht mitgebrachten Partner.

Verkehrsgünstig ist nicht nur die Enrichtung des Clubs mit dem etwas verfälscht französisch anmutenden Namen " La Envie ", sondern auch die Lage: direkt an der B 252 zwischen Frankenberg und Marburg.

Maintower hat die (S)Ex-Politikerin nach ihrer Motivation gefragt.

 


Neues Deutschland vom 14.08.2004

Schöner als Parteitage
Ex-PDS-Abgeordnete betreibt Swingerklub  
 
Von Wolfgang Hübner  
 
Aus der Abrüstungspolitik in den freudbetonten Dienstleistungssektor: Die frühere PDS-Abgeordnete Heidi Lippmann unterhält einen Swingerklub im hessischen Simtshausen. Seit eine Lokalzeitung entdeckt hat, wer im März den Klub »La envie« (Das Verlangen) in dem 500-Seelen-Ort eröffnete, macht die Nachricht die Runde.
Den ungewöhnlichen Berufswechsel vollzog die 47-Jährige, die einst für die Grünen im niedersächsischen Landtag saß und von 1998 bis 2002 der PDS-Bundestagsfraktion angehörte, nicht ganz freiwillig. Denn nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag blieb die gelernte Auslandskorrespondentin ohne Job. Weil sie früher über Bekannte schon einmal mit Swingerklubs zu tun hatte, gründete Lippmann schließlich selbst einen. Ihre Event Agentur, die auch völlig unerotische Feiern organisiert, habe mit Prostitution und illegalen Drogen nichts zu tun, sagt sie. Im Gegenteil, schon in kurzer Zeit habe sich bei den Sexpartys »eine ganz höfliche, freundliche Stammkundschaft« eingestellt. »Die Atmosphäre wäre ideal für einen Parteitag«, meint die Ex-Politikerin, die zwar noch PDS-Mitglied ist und die Politik kritisch verfolgt, ansonsten aber das Privatleben genießt.
Irgendwie ist ihr jetziges Gewerbe dennoch eine Fortsetzung der Politik. Für eine friedliche Welt hat sie sich schon immer eingesetzt. »Und außerdem hat der Gregor oft gesagt, wir müssten mehr Lust in die Politik bringen.«

(ND 14.08.04)


Focus vom 15.08.2004

 

Swingerclub
Ex-PDS-Abgeordnete betreibt Lusttempel
Beide Fotos mit freundlicher Genehmigung des Focus- Fotografen A. Fischer

| 15.08.04 |

D ie einstige friedenspolitische Sprecherin der PDS-Bundestagsfraktion, Heidi Lippmann, betreibt jetzt einen Swingerclub.
Wie FOCUS berichtet, führt die 48-Jährige aus Göttingen, die von 1998 bis 2002 im Bundestag saß, im hessischen Simtshausen den Club „ La Envie “ (französisch für Lust/Verlangen).

Die ehemalige PDS-Bundestagsabgeordnete sagte FOCUS, das Etablissement erfreue sich großer Beliebtheit. „Ich selbst stehe aber nur hinterm Tresen", so die dreifache Mutter. Politiker-Kollegen hätten sich „bislang noch nicht“ in ihren Club getraut.


SM-News vom 16.08.2004

W enn eine ehemalige PDS-Abgeordnete einen Swingerclub eröffnet, so ist das hierzulande immer eine Meldung wert. So haben diverse Zeitungen und Nachrichtendienste darüber geschrieben, dass die Ex-PDS-Abgeordnete Heidi Lippmann im hessischen Simtshausen einen Swingerclub eröffnet hat.

In der Waldeckischen Landeszeitung (siehe obiger Link) ist unter der Überschrift "Dessous und Darkroom statt Bundestag" zu lesen, dass Heidi Lippmann, bis 2002 Göttinger PDS-Bundestagsabgeordnete und dort abrüstungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, nun einen Swingerclub eröffnet hat.

Es wird beschrieben, dass sie mit viel persönlichem Einsatz ("mit Pinsel und Maurerkelle") den alten Bahnhof von Simtshausen (Bild: La Envie) einer neuen Bestimmung zugeführt hätte – dem "La Envie". Der Swingerclub wird erklärt als eine Stätte, in der " Privatleute nun vielfältigen erotischen Interessen nachgehen [können], und das nicht immer mit ihrem mitgebrachten oder nicht mitgebrachten Partner".

Dass bei den meisten Swingerclubs auch SM-Ambiente angeboten wird, beschreibt die Waldeckische Landeszeitung mit folgenden Worten: »Statt des üblichen Sado-Maso-Kreuzes hat die Chefin für Fesselspielchen "ein vielseitiges Gitter" installiert.«.

Ganz anders die Bild-Zeitung (siehe obiger Link). Hier lautet die Überschrift: "Ex-Bundestagsabgeordnete regiert heißen Swinger-Club" und darunter steht: "Als Abgeordnete kämpfte sie im Bundestag für Abrüstung. Jetzt bietet die friedliche Politikerin harte Sado-Maso-Spiele an..."

Die "Bild" weiß auch, dass Lippmann "aus Liebe zu ihrem Freund" die Politik aufgegeben habe und dass sie "vier Mal die Woche zu bizarren Sexspielen" einladen würde wie: "Dark-Room, Liebesschaukel, Gynäkologen-Stuhl, Peitschen-Sex."

Auf der Website des Clubs wird die Philosophie des "La Envie" wie folgt beschrieben: »La Envie ist französisch und bedeutet sowohl die „Lust“, das „Verlangen“ als auch der „Neid“, dem zweifelsohne erotisch aufgeschlossene Menschen immer wieder ausgesetzt sind. Doch dieser hat in unseren Räumlichkeiten nichts zu suchen.«

Der SM-Bereich wird auf der Website des Clubs wie folgt beschrieben: »Last but not least gibts es natürlich auch einen Dark Room. Vorbei am Gynstuhl, auf dem sich nicht nur Frauen an- und entspannen und wunderbar verwöhnen lassen können, gelangt man in den hinteren Teil, zum Bock und massiven Eisengittern, wo sich Reize der ganz besonderen Art ausleben lassen. Ob leichte Bondage-, Dominanz- und Submissionsspiele, hier können Phantasien ausgelebt werden ....«

Das "La Envie" befindet sich an der Marburger Straße 33 D, in 35117 Münchhausen. Weitere Infos zu Öffnungszeiten und Preisen findet man auf der Website des Clubs (siehe obiger Link).

Bild vom 16.08.2004

PDS-Politikerin Heidi Lippmann

Ex-Bundestagsabgeordnete
regiert heißen Swinger-Club

Von FRANK ROLLEund MARCO SCHWARZ

Heidi Lippmann

PDS-Abgeordnete Heidi Lippmann

Als Abgeordnete kämpfte sie im Bundestag für Abrüstung. Jetzt bietet die friedliche Politikerin harte Sado-Maso-Spiele an...

Die Ex-PDS-Politikerin Heidi Lippmann (48) hat einen Swinger-Club gegründet! „ La Envie “ (frz.: das Verlangen) heißt das frivole Etablissement, das im 494-Einwohner-Dorf Simtshausen bei Marburg (Hessen) hinter meterhohen Tannen versteckt liegt.

 

Kostümparty im Club der Politikerin: Einmal im Monat treffen sich die Swinger zu Motto-Feiern – und verkleiden sich schrill...

Aus Liebe zu ihrem Freund gab sie die Politik auf – und suchte einen neuen Beruf. Die Swinger-Chefin saß von 1998 bis 2002 für die PDS im Bundestag – als friedens- und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion.

„Wenn man sich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation selbstständig machen will, muss man sehr genau schauen, wo es überhaupt noch Möglichkeiten gibt“, sagte sie BILD. Und Sex geht nun mal immer...

Jetzt lädt sie vier Mal die Woche zu bizarren Sexspielen ein: Dark-Room, Liebesschaukel, Gynäkologen-Stuhl, Peitschen-Sex. Eintritt: Zwischen 30 und 75 Euro. Einmal im Monat treffen sich die Swinger zur Motto-Feier: Bi-Party, Gangbang, gemeinsame Fahrt ins Pornokino. Und zu Ostern steht „Eierfärben am lebenden Objekt“ auf dem Programm...

Warum wurde die Politikerin ausgerechnet Swinger-Chefin? „Ich kannte mich in der Szene nicht aus, hatte aber Bekannte mit Swinger-Erfahrungen“, sagt die Unternehmerin. „Deswegen habe ich mich in Clubs umgeschaut – natürlich aus rein professionellem Interesse.“

Sie selber nehme an den Orgien nicht teil: „Ich bediene nur die Gäste hinterm Tresen und kümmere mich um das Büfett: Würstchen mit Kartoffelsalat.“

Kollegen aus ihrer Zeit als Politikerin sind bisher noch nicht vorbeigekommen. Die Swinger-Chefin: „Ich habe damit gerechnet, dass jemand hinter mein früheres Leben kommt. Doch aus der politischen Ecke gab es bisher keine Reaktionen.“  


FAZ vom 20.08.2004

Finally a round of applause for the former Party of Democratic Socialism representative Heidi Lippmann , who worked as a Bundestag parliamentary representative from 1998 through 2002 and who, unlike many other government officials, had the tact to postpone a sexual scandal until after she had left office. The Lower Saxony native, who gained a reputation for championing disarmament, is now putting the “make love not war“ slogan to work as owner of a risqué swingers' club, La Envie , in Marburg. But lest you get the wrong idea about the 48-year-old Lippmann, she claims she doesn't actually partake in the debauchery and says “I only really serve the customers behind the bar and take care of the buffet: wieners and potato salad.“


mehr gibts hier: